Probewarnung – Bundesweiter Warntag am 10. September 2026
Am Donnerstag, den 10. September 2026, findet der diesjährige Bundesweite Warntag statt. Auch der Landkreis Traunstein beteiligt sich an der bundesweiten Übung. Ziel ist es, die technischen Warnsysteme zu erproben und die Bevölkerung für die verschiedenen Warnmöglichkeiten und die Bedeutung von Warnmeldungen zu sensibilisieren.
Um 11:00 Uhr löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zentral eine Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) aus. Die Warnmeldung wird über die angeschlossenen Warnkanäle verbreitet. Dazu gehören unter anderem Rundfunk, Warn-Apps und der Mobilfunkdienst Cell Broadcast. Parallel können auf regionaler und kommunaler Ebene weitere, nicht an MoWaS angeschlossene Warnmittel erprobt werden. Dazu zählen insbesondere Sirenen und weitere lokale Warnsysteme. Um 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung. Diese wird in diesem Jahr auch über Cell Broadcast versandt. Soweit technisch möglich, können zeitgleich auch die regional eingesetzten Warnmittel zur Entwarnung genutzt werden.
Mit dem Bundesweiten Warntag sollen die vorhandenen Warnsysteme unter realistischen Bedingungen getestet und mögliche Schwachstellen erkannt werden. Gleichzeitig soll die Bevölkerung mit den unterschiedlichen Warnwegen vertraut gemacht und für den richtigen Umgang mit Warnmeldungen sensibilisiert werden. Landrat Andreas Danzer betont: „Der Bundesweite Warntag ist ein wichtiger Baustein des Bevölkerungsschutzes. Er hilft uns, die technischen Systeme zu überprüfen und gleichzeitig das Bewusstsein für die verschiedenen Warnwege zu stärken. Je besser die Menschen diese Systeme kennen und Warnmeldungen einordnen können, desto schneller können sie im Ernstfall richtig reagieren.“
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