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Drent trifft Herent 2026 – Kulturwerte jenseits der KI: Persönlichkeit und Demokratieverständnis.
Vernetzungstreffen für Kulturschaffende am 08.10.2026 im Landratsamt Traunstein

Unter dem Titel „Kulturwerte jenseits der KI“ lädt das EUREGIO-Vernetzungstreffen „Drenttrifft Herent 2026“ Kulturakteure, Kulturorganisationen und Touristiker zu einem inspirierenden Austausch ein. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Landkreis Traunstein und dem Fort Kniepass in Unken organisiert und von den Kulturabteilungen des Landes Salzburg sowie den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land unterstützt.

Donnerstag, 8.10.2026, 14 - 18 Uhr
im Landratsamt Traunstein, Papst-Benedikt-XVI.-Platz.

Ab 10:30 Uhr ist ein Vorprogramm geplant mit einer Stadtführung zur Salzgeschichte (frei) und ein Mittagessen im Bräugasthof Schnitzlbaumer (Selbstzahler).

Die Einladung finden Sie hier. Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung bis zum 01.10.2026 ist möglich über den folgenden Link: https://www.euregio-salzburg.eu/anmeldung-drent-trifft-herent


Alle Infos zur Veranstaltung Veranstaltungsplakat



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Zur Bewahrung der regionalen Identität werden folgende Bereiche betreut:

  • Kreisheimatpflege: Organisation des Tags des offenen Denkmals.

  • Kreisarchivpflege: Pflege des Archivs und Sammlung historischer Postkarten.

  • Kreisvolksmusikpflege: Durchführung des Kreisjugendvolksmusiktages.

Wir vermitteln Volksmusik!
Wenn Sie in Ihrer Nähe Personen suchen, die traditionelle und regionale Musik vermitteln können, haben wir einen Tipp: Nutzen Sie den Referentenpool des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege.

Direkt zum Referentenpool

  1. UNESCO-Weltkulturerbe: Vorbereitung der Bewerbung „Alpine Salzregion Südostbayern – Salzburg“.

  2. EUREGIO-Kulturarbeit: Mitarbeit in der EUREGIO-Facharbeitsgruppe Kultur, Organisation und Ausrichtung des Vernetzungstreffens "Drent trifft herent“ für Kulturverantwortliche über die Landkreisgrenzen hinweg.

  • Was ist das immaterielle Kulturerbe? Die Alm- und Alpwirtschaft im gesamten bayerischen Alpenbogen ist ein bedeutender Teil unserer kulturellen Identität. Sie umfasst neben der extensiven Beweidung und Pflege von Hochflächen auch zahlreiche Bräuche, Rituale und überliefertes Wissen – vom traditionellen Handwerk und Jodeln bis hin zu Kenntnissen über Wetterlagen und das architektonische Erbe.

  • Bedeutung für die Region und Natur Die Bewirtschaftung dieser Flächen ist seit dem Mittelalter die Grundlage für den Erhalt der charakteristischen Almlandschaft. Durch die kontinuierliche Beweidung werden wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten geschaffen, die Biodiversität gefördert und die Erosion gehemmt. Zudem ermöglicht die Almnutzung den bäuerlichen Betrieben die Bewirtschaftung der Talflächen für die Winterfuttergewinnung.

  • Würdigung durch das Landesverzeichnis Aufgrund ihrer tiefgreifenden Bedeutung für Kultur, Landschaft und Heimat wurde die „Alm- und Alpwirtschaft“ am 24. Juni 2026 in das Bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Damit wurde eine Lebens- und Wirtschaftsform gewürdigt, die den gesamten bayerischen Alpenbogen seit Jahrhunderten prägt. Aktuell ist die Alm- und Alpwirtschaft zudem für die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis vorgeschlagen.

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Kloster Frauenwörth auf der Fraueninsel im Sommer.